Was kostet ein Hausnotruf wirklich? — Die ehrliche Kostenrechnung für 2026
Gerätepreis, Service und Mobilfunktarif: So vergleichen Sie die Gesamtkosten. Mit einer nachvollziehbaren Beispielrechnung über 1, 2 und 5 Jahre.
Die Verbraucherzentrale nennt für Hausnotruf-Basistarife meist 27 bis 40 Euro monatlich, abhängig von den Leistungen. Bei einer Notrufuhr ohne Service-Abo setzen sich die Kosten anders zusammen: Gerätepreis plus Mobilfunktarif und gegebenenfalls Zubehör. Entscheidend sind die Gesamtkosten und die Frage, wer im Notfall Hilfe organisiert.
Die zwei Preismodelle im Überblick
Ein Hausnotruf mit Servicevertrag bietet eine besetzte Notrufzentrale. Bei einer Lösung wie dem One Button Phone werden selbst gewählte Vertrauenspersonen angerufen. Die Kostenmodelle umfassen deshalb unterschiedliche Leistungen: Vergleichen Sie zuerst den benötigten Ablauf und anschließend den Preis über denselben Zeitraum.
Kosten im Abo-Modell im Detail
Für Basistarife nennt die Verbraucherzentrale meist 27 bis 40 Euro im Monat (Stand der Quelle: 29. Juli 2026). Zusatzleistungen können den Preis erhöhen. Lassen Sie sich im konkreten Angebot diese Punkte aufschlüsseln:
- Bereitstellung, Installation und Einweisung: enthalten oder separat berechnet?
- Notrufzentrale, Schlüsselhinterlegung und weitere Serviceleistungen
- Mobile Nutzung, zusätzliche Sender und vereinbarte Zusatzfunktionen
- Vertragslaufzeit, Kündigung und mögliche einmalige Gebühren
Kosten ohne Abo im Detail
Den aktuellen Gerätepreis und die verfügbaren Pakete finden Sie auf der Produktseite des One Button Phone. Vergleichen Sie beim SIM-Tarif den Abrechnungszeitraum, enthaltene Anrufe und Daten sowie Laufzeit und Kündigung. Freie SIM-Wahl bedeutet, dass Sie einen passenden Tarif wählen können; seine Vertragsbedingungen gelten weiterhin.
Beispielrechnung über 1, 2 und 5 Jahre
Rechenbeispiel, kein konkretes Angebot: Modell A: 100 € einmalig plus 35 € monatlich für einen Hausnotruf mit Zentrale. Modell B: 300 € Gerätekauf plus 6 € monatlich für eine mobile Notrufuhr mit Angehörigenkontakten. Die Beträge sind frei gewählte Rechenannahmen, keine Marktmittelwerte und kein aktueller One-Button-Phone-Preis.
| Zeitraum | Modell A: mit Zentrale | Modell B: Angehörigenkontakte |
|---|---|---|
| Anschaffung | 100 € | 300 € |
| Nach 1 Jahr | 520 € | 372 € |
| Nach 2 Jahren | 940 € | 444 € |
| Nach 5 Jahren | 2.200 € | 660 € |
So rechnen Sie selbst: Einmalige Kosten + Monatskosten × Nutzungsmonate + Zusatzkosten − bestätigte Zuschüsse. Die Tabelle nimmt unveränderte Preise, keine Zusatzkäufe und keine Förderung an. Beispiel für zwei Jahre: Modell A = 100 € + 35 € × 24 = 940 €; Modell B = 300 € + 6 € × 24 = 444 €. Reparaturen, Ersatzgeräte und individuelles Zubehör sind nicht eingerechnet.
Im dargestellten Beispiel kostet Modell B über fünf Jahre 1.540 € weniger. Diese Differenz gilt ausschließlich für die genannten Annahmen. Eine Notrufzentrale übernimmt zusätzliche Aufgaben, die bei Angehörigenkontakten im persönlichen Umfeld organisiert werden. Zuschüsse und andere Tarife können das Ergebnis deutlich verändern.
Welche weiteren Kosten sollten Sie prüfen?
Fragen Sie bei beiden Modellen nach den Leistungen und möglichen zusätzlichen Ausgaben:
- Batteriewechsel oder Akkutausch: Kosten und Abdeckung durch Service, Garantie oder Gewährleistung klären
- Umzug oder Anbieterwechsel: teils mit Neueinrichtungsgebühr verbunden
- Zusatzfunktionen wie GPS oder Sturzerkennung: bei manchen Abo-Anbietern nur gegen Aufpreis buchbar
- SIM-Kosten bei anbietergebundenen Geräten: Tarifpreis, Datenvolumen, Gesprächskosten und Abrechnungszeitraum vergleichen
Achten Sie besonders auf den Abrechnungszeitraum: Ein Preis je vier Wochen entspricht 13 Abrechnungen in 52 Wochen. Ein Monatstarif hat dagegen zwölf Monatszahlungen pro Jahr. So vermeiden Sie einen zu niedrig angesetzten Jahresbetrag.
Fazit: Worauf beim Kostenvergleich achten?
- Nicht nur den Anschaffungspreis vergleichen, sondern die Gesamtkosten über mindestens 2 Jahre
- Mindestvertragslaufzeit und Kündigungsfrist des Abo-Modells genau prüfen
- Klären, ob Sturzerkennung und GPS im Grundpreis enthalten sind oder Aufpreis kosten
- Bei bestehendem Pflegegrad separat prüfen, welcher Zuschuss möglich ist
- Bei SIM-basierten Geräten auf freie Anbieterwahl statt Anbieterbindung achten
Häufige Fragen zu Hausnotruf-Kosten
Was kostet das One Button Phone monatlich?
Für Gerät, Service und Familien-App fällt kein verpflichtendes Abo an. Laufende Mobilfunkkosten hängen von der selbst gewählten SIM-Karte und ihrem Tarif ab.
Übernimmt die Pflegekasse die Hausnotrufkosten?
Eine Kostenübernahme setzt unter anderem einen Pflegegrad, weitere persönliche Voraussetzungen und einen Vertragspartner der Pflegekasse voraus. Lassen Sie sich die Übernahme für das konkrete Angebot vorab bestätigen. Daraus folgt keine automatische Erstattung einer frei gekauften Notrufuhr.
Ist eine Notrufuhr ohne Abo immer günstiger?
Das hängt von Gerätepreis, Tarif, Nutzungsdauer, Zusatzleistungen und möglichen Zuschüssen ab. Vergleichen Sie die Gesamtkosten und berücksichtigen Sie, ob eine Notrufzentrale oder Angehörige die Anrufe entgegennehmen.
Die Notrufuhr für Senioren ohne Abo erklärt den persönlichen Notrufablauf und die SIM-Wahl beim One Button Phone.
Einmal kaufen. Mit der Familie verbunden.
One Button Phone — direkter Anruf bei vertrauten Menschen, ohne verpflichtendes Geräte- oder Service-Abo. Den passenden SIM-Tarif wählen Sie selbst.
One Button Phone ansehenQuellen und weiterführende Informationen
Die folgenden unabhängigen Stellen helfen bei der sachlichen Einordnung. Produktmerkmale und Preise beziehen sich auf unsere eigenen aktuellen Angaben.
- Pflegehilfsmittel und mögliche KostenübernahmeBundesministerium für Gesundheit
- Hausnotruf in der gesetzlichen PflegeversicherungGKV-Spitzenverband
- Funktionen, Leistungen und Kosten von HausnotrufsystemenVerbraucherzentrale
Quellen zuletzt geprüft am 06.08.2026.






